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Sterne funkeln beim Great Taste Award nach Freinsheim

Der Oscar für feine Schokoladen

Dass Pfälzer Wein machen können, ist bekannt. Herumgesprochen hat sich auch, dass Whisky, edle Brände oder authentisch gebrautes Bier aus der Pfalz stammen. Aber Schokolade? Der Freinsheimer Cocolatier Timo A. Meyer hat dieser Tage beim Great Taste Award drei Auszeichnungen erhalten.

Ausgezeichnete Chocolatiers: Timo  und Tina Meyer
Ausgezeichnete Chocolatiers: Timo und Tina Meyer

Der Preis gilt als Oscar der Nahrungs- und Genussmittel. Nur wenige Cocolatiers weltweit können überhaupt den hohen sensorischen Anforderun-gen des Great Taste Award genügen, der seit 1994 in verschiedenen Katego-rien vergeben wird. Mit seinen Schokoladen schaffte es Timo A. Meyer als einziger Deutscher bereits mehrmals in diesen exklusiven Kreis.

In diesem Jahr schnalzten die (briti-schen) Feinschmecker-Zungen gleich dreimal bei den Produkten aus der Freinsheimer Schokoladen-Manufaktur: Zwei Sterne erhielt die Schokoladentafel mit 72 Prozent Kakao aus Belize, die Tafeln mit Kakao aus Madagaskar und der Dominikanischen Republik erhielten jeweils einen Stern.

Bean to bar - das Geheimnis feinster Schokoladen und Pralinés

Pralinés aus Freinsheim
Pralinés aus Freinsheim

Das Geheimnis der Freinsheimer Chocolaterie: Die Schokoladen werden von der Bohne weg - "bean to bar" - täglich frisch hergestellt. Auch Pralinés geraten nach dieser Genuss-Philosophie zu Meisterwerken der Patisserie.

Das aufwändige bean to bar-Verfahren wird in Europa nur noch von wenigen Chocolatiers gepflegt, dann aber mit allergrößter Leidenschaft. Die handwerkliche Herstellung umfasst alle Produktionsschritte vom Rösten der Bohnen bis zum Conchieren. Damit verleiht Timo Meyer jeder Schokolade, die er aus weltweit ausgesuchten Bohnen kreiert, eine individuelle Handschrift. 

Sie kann offenbar auch britische Feinschmecker verwöhnen. Indessen: Nach dem Brexit wird solcher Genuss auf der Insel wohl teurer werden.

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