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Ausgebüchster Luchskuder wieder eingefangen

Cyrils Comeback

Der Luchskuder Cyril ist wieder zurück im Pfälzerwald. Anfang Juni hatte er der Rhein gequert und sich seither baden-württembergischen Auwäldern herum-getrieben. Nach zwei Wochen Streunertour auf rechtsrheinischem Terroir wurde Cyril wieder eingefangen.

Luchs Foto: SNU RLP
Luchs Foto: SNU RLP

Am 22. April war Cyril, ein Import aus der Slowakei, zusammen mit einigen Artgenossen im Pfälzerwald freigelassen worden. Doch weder das reiche Nahrungsangebot noch die Nähe einiger Luchsdamen konnten ihn von seiner Wanderlust abbringen - oder hatte er einfach nur Heimweh nach seinen alten Freunden in den Karpaten?

Reiche Beute und reichlich Auswahl unter vier Luchsweibchen

Nach Auffassung des Projektteams der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz bietet der Pfälzerwald, die größte zusammenhängende Waldfläche Deutschlands, dem Kuder ein ideales Jagdrevier und reiche Beute. Zudem kann er hier auf Brautschau gehen und hat unter vier ebenfalls ausgewilderten Luchsdamen erfolgversprechende Auswahl. Die Projektleitung hofft sehr, "dass Cyril diesmal die Anwesenheit der Luchsweibchen registriert und sich ein Revier im Pfälzerwald sucht."

In Baden-Württemberg sind keine Luchsweibchen bekannt.

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