Pfälzer Luchsnachwuchs hat Namen

Filou und Palu wachsen im Pfälzerwald auf

Der im Pfälzerwald geborene Nachwuchs der Luchs-Eltern Kaja und Lucky hat Namen: Sie heißen - so das Ergebnis der öffentlichen Namenssuche des Bezirksverbands Pfalz und der Pfalztouristik - Filou und Palu. 

Luch Pfälzer Wald
Filou und Palu - die beiden im Pfälzer Wald geborenen Luchskuder in ihrer Kinderstube. Foto: SNU RLP/Alexander Sommer

Feststeht nun auch das Geschlecht der Jungtiere: Sie sind beide Kuder, wie der männliche Luchs ge-nannt wird.

Der Name Filou verweist auf das grenzüberschrei-tende Biosphären-Reservat Pfälzerwald - Nordvogesen. In der französischen Sprache steht Filou für den Schelm, der andere mit Schläue, und Raffinesse in harmloser Weise zu übervorteilen versteht. Die letzte Namenssilbe (gespochen "fi-lu") weist überdies auf Lucky, den Vater, hin.

So ist das auch bei Palu, eine Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der Pfälzer Dialektworte "Palz Luchs" - also der Pfalzluchs.

Dass Palu (gesprochen: Palü) in den 1990er-Jahren auch ein beliebter "Tatort"-Kommissar war, sei nur am Rande erwähnt. In der Krimiserie war er Leiter der Mordkommission - oha! -Saarbrücken, ein Genießer der französischen Lebensart, ein Gerechtigkeitsfanatiker und Einzelgänger dazu, der seine Fälle meist mit überlegener Kombinationsgabe löste.

Wie Palu und Filou in den Pfälzerwald kamen, erfahren Sie hier in unserem Blog.

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