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Bis auf Weiteres Naturstrom "fer umme"

Drei öffentliche Tankstellen für E-Mobilität

Die Stadtwerke Bad Dürkheim nahmen dieser Tage die ersten öffentlichen Strom-tankstellen der Kurstadt in Betrieb. Den Öko-Strom für die E-Mobilität gibt's bis auf Weiteres kostenlos - "fer umme".

In den kommunalpolitischen Gremien Bad Dürkheims und in öffentlichen Foren, bei denen auch Kinder und Jugendliche ihre Ideen einbringen, wird derzeit viel über die Mobilität der Zukunft diskutiert. Dabei geht es nicht nur Parkplätze, Verkehrsberuhigung, Einbahnstraßen, Tempolimit, sondern auch um möglichst durchgängige (Schnell-)Radwege sowie letztlich barrierefreie Fuß- und Wander-wege. Ziel ist es, den Individualverkehr mit dem Auto intelligent zu lenken und mehr Anreize zu bieten, auf Eletroantriebe umzusteigen oder das Auto auch mal stehen zu lassen.

Als Kurstadt hat Bad Dürkheim ein besonderes Interesse, Emissionen durch den Verkehr zu vermeiden und die an manchen Stellen der Stadt aufgrund der stark befahrenen Bundesstraße hohen Belastung zu reduzieren. Dazu bietet die Klein-stadt beste topografische Voraussetzungen: Denn zu Fuß oder mit dem (Elek-tro-)Fahrrad ist man zumindest im Stadtzentrum bestens unterwegs - oft sogar schneller als mit dem Auto.

Bis Ende des Jahres acht Ladesäulen mit Naturstrom

In Bad Dürkheim sind die ersten öffentlichen E-Ladesäulen installiert.
In Bad Dürkheim sind die ersten öffentlichen E-Ladesäulen installiert.

"Wir wollen richtig ein-steigen in das Zeitalter der E-Mobilität", puscht Dürkheims Bürgermeis-ter Christoph Glogger, in seinem Dienstwagen selbst begeistert elek-trogetrieben unterwegs, den Ausbau des lokalen Ladesäulennetzes.

Die ersten öffentlichen Stromzapfstellen wur-den von den Stadtwer-ken am Wurstmarkt-platz, beim Rathaus und  am Eingang zur Kfz-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung installiert. Die Lade-säulen bieten jeweils zwei Anschlüsse mit 22 kW und zusätzlich zwei Steckdosen mit 3,7 kW, so dass auch E-Bikes geladen werden können. Das Stromkabel muss der Elektromobilist freilich selbst mitbringen. Fünf weitere Stationen - wie er-sten ebenfalls mit Naturstrom versorgt - sollen in diesem Jahr noch folgen.

Die Vielfalt von Abrechnungssystemen ist nach den Worten des Stadtwerke-Chefs Dr. Peter Kistenmacher derzeit noch ein Problem. Es sei deshalb momen-tan günstiger, den Strom kostenlos abzugeben.


Die Ladesäulen sind von unserem Ferienhof schnell zu erreichen. Insbesondere bieten sich für e-mobile Gäste die Stromtankstellen bei der Kreisverwaltung oder beim Rathaus an, die auch zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen sind.

Wir können in unserem Ferienhof für E-Fahrzeuge zwar Sonnenstrom vom Dach anbieten, haben aber noch keine Wallbox zum schnelleren Laden installiert - die kommt mit dem nächsten neuen Auto.

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